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PS5-DRM sorgt für Verwirrung: 30-Tage-Check doch weniger drastisch als gedacht?
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PS5-DRM sorgt für Verwirrung: 30-Tage-Check doch weniger drastisch als gedacht?

In den vergangenen Tagen sorgten Berichte über ein neues DRM-System auf PlayStation 5 und PlayStation 4 für reichlich Unruhe in der Gaming-Community. Demnach sollten neu gekaufte digitale Spiele angeblich alle 30 Tage eine Online-Verbindung benötigen – andernfalls drohe der Verlust der Spiellizenz.

Veröffentlicht am 29. April 2026
Update

03.05.2026

Es gibt ein Update zu der DRM Thematik, über die wir am Mittwoch, den 29.05.2026 berichtet hatte. Die Kollegen von gamespot haben, nachdem ein Artikel auf Kotaku aufgetaucht war, ebenfalls SIE kontaktiert und eine Antwort erhalten:

"Players can continue to access and play their purchased games as usual. A one-time online check is required to confirm the game's license, after which no further check-ins are required."

Sony hat inzwischen jedoch klargestellt, wie das System tatsächlich funktioniert. Laut einem Sprecher von Sony Interactive Entertainment handelt es sich nur um eine einmalige Überprüfung. Nachdem die Lizenz eines Spiels bestätigt wurde, kann es anschließend dauerhaft offline genutzt werden, zumindest auf dem primären Account.

Hintergrund der Änderung könnte der Kampf gegen Missbrauch des Rückgabesystems sein. Es wird vermutet, dass einige Nutzer die 14-Tage-Rückerstattungsfrist ausgenutzt haben, um Spiele zu behalten, ohne dafür zu bezahlen. Der zusätzliche Check soll genau das verhindern, ohne ehrliche Käufer einzuschränken.

Trotz der Entwarnung zeigt die Diskussion erneut, wie sensibel das Thema DRM und digitale Besitzrechte ist.

Was hinter dem 30-Tage-Check steckt

Auslöser der Diskussion waren erste Berichte und Tests, unter anderem berichtet von Tom´s Hardware, die einen 30-Tage-Timer für digitale Käufe zeigen. Dieser zwingt Spieler offenbar dazu, ihre Konsole innerhalb dieses Zeitraums mit dem Internet zu verbinden, um die Lizenz zu verifizieren.

Wird dieser Zeitraum überschritten, kann das Spiel vorübergehend nicht gestartet werden – bis eine erneute Online-Verbindung erfolgt.

Zunächst wurde das System von vielen als drastische Always-Online-Maßnahme interpretiert. Entsprechend fiel die Reaktion der Community kritisch aus.

Keine dauerhafte Onlinepflicht

Doch neuere Analysen relativieren die Situation deutlich. Laut aktuellen Erkenntnissen handelt es sich nicht um eine permanente Onlinepflicht, sondern vielmehr um eine Form der zeitversetzten Lizenzprüfung.

Wichtig dabei:

Der Zugriff geht nicht dauerhaft verloren, sondern wird nur bis zur nächsten Online-Verifizierung blockiert Bereits gekaufte Spiele scheinen nicht betroffen zu sein Die Prüfung betrifft primär neue digitale Käufe nach einem Systemupdate

Möglicher Hintergrund: Anti-Piracy

Auch wenn Sony selbst noch kein offizielles Statement abgegeben hat, deutet vieles darauf hin, dass die Maßnahme eine Reaktion auf mögliche Exploits ist.

Im Fokus steht ein potenzieller Missbrauch des Rückgabesystems im PlayStation Network:

  • Spiele kaufen
  • Innerhalb der Rückgabefrist erstatten
  • Trotzdem Zugriff behalten

Der 30-Tage-Check würde genau hier greifen, da er außerhalb dieses Zeitfensters liegt und eine nachträgliche Validierung erzwingt.