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Ace Combat 8: Wings of Theve

Mit Ace Combat 8: Wings of Theve kehrt Bandai Namco nach rund sieben Jahren mit einem neuen Hauptteil der beliebten Flugkampfserie zurück. Statt auf eine realistische Flugsimulation setzt der Titel erneut auf rasante Luftkämpfe, spektakuläre Inszenierungen und eine Geschichte, die irgendwo zwischen militärischem Drama und bewusst übertriebener Action angesiedelt ist. Dabei geht das Spiel einige sinnvolle Schritte nach vorn: Ein überarbeitetes Flugmodell, dynamische Wettereffekte und abwechslungsreichere Missionen sorgen für frischen Wind. Doch nicht jede Neuerung zündet, und auch die Handlung nimmt gelegentlich eine etwas eigenwillige Flugroute.

Ace Combat 8: Wings of Theve
Dieses Spiel wurde uns vom Publisher kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung.

Zwischen Kriegspropaganda und großen Gefühlen

Die Geschichte von Ace Combat 8: Wings of Theve führt uns in die fiktive Welt Strangereal. Drei Monate nach dem Angriff der Republik Sotoa auf die Föderation von Zentral-Usea, kurz FCU, ist der Konflikt längst zu einem ausgewachsenen Krieg geworden. Wir schlüpfen in die Rolle eines unerfahrenen Piloten, der an Bord des Flugzeugträgers Endurance landet und sich einer schwierigen Aufgabe stellen muss: die eigene Heimat zurückzuerobern und den Menschen neue Hoffnung zu geben. Dabei trägt unser Pilot von Beginn an einen Namen, den er sich eigentlich noch gar nicht verdient hat. Der Titel "Wings of Theve" ist eng mit einer legendären Figur der Vergangenheit verbunden, deren Taten im Laufe der Zeit zu einem Propagandamythos verklärt wurden. Wir sollen diese Legende verkörpern, obwohl wir selbst noch am Anfang unserer Laufbahn stehen. Daraus entwickelt sich ein interessanter Konflikt zwischen dem Bild, das andere von uns haben, und der Realität eines Piloten, der erst noch beweisen muss, was tatsächlich in ihm steckt.

Ace Combat 8: Wings of Theve

Unterstützt werden wir von der Joker Flight, zu der unter anderem Baxter, Tasha und Coster gehören. Die Beziehungen innerhalb der Staffel nehmen einen vergleichsweise großen Platz ein. Gespräche zwischen den Einsätzen, persönliche Reaktionen auf die Ereignisse des Krieges und die zunehmende Vertrautheit mit den Kameraden verleihen der Kampagne eine persönliche Note. Die neue Ego-Perspektive in Teilen der Inszenierung verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Statt ausschließlich auf spektakuläre Flugmanöver und militärische Lagebesprechungen zu setzen, versucht das Spiel, uns näher an die Figuren und ihre Erlebnisse heranzuführen. Das funktioniert nicht immer gleich gut. Während einige Dialoge durchaus unterhaltsam sind und die Bindung zur eigenen Staffel glaubwürdig wachsen kann, übertreibt es das Spiel gelegentlich mit seinen großen Gefühlen. Manche Gespräche wirken unnötig pathetisch, und auch die wiederkehrenden Flugmetaphern treffen nicht immer den richtigen Ton. Hinzu kommt Rex Cope, dessen ungewöhnliche Präsenz der Handlung eine zusätzliche, beinahe übernatürliche Komponente verleiht. Das passt zum Hang der Reihe für große, manchmal herrlich absurde Geschichten, dürfte aber nicht jedem gefallen.

Ace Combat 8: Wings of TheveAce Combat 8: Wings of Theve

Wer mit der Reihe bisher wenig Berührung hatte, findet dennoch einen zugänglichen Einstieg. Die politischen Hintergründe werden im Verlauf der Kampagne verständlich, ohne dass umfangreiche Vorkenntnisse zwingend erforderlich wären. Die Geschichte ist nicht immer subtil, erfüllt aber ihren Zweck: Sie gibt den Missionen einen nachvollziehbaren Rahmen und sorgt dafür, dass wir nicht einfach nur von einem Luftkampf zum nächsten geschickt werden.

Das Flugmodell gewinnt spürbar an Gewicht

Im Mittelpunkt steht natürlich weiterhin das, was Ace Combat seit jeher auszeichnet: schnelle Luftkämpfe, spektakuläre Manöver und das befriedigende Gefühl, einen gegnerischen Kampfjet nach einem intensiven Dogfight mit einer Rakete vom Himmel zu holen. Auch Wings of Theve bleibt diesem Grundprinzip treu, verfeinert allerdings das Flugmodell. Im direkten Vergleich zum Vorgänger Ace Combat 7: Skies Unknown fühlen sich die Flugzeuge schwerer und physischer an. Richtungswechsel und enge Kurven vermitteln stärker den Eindruck, dass Masse und Geschwindigkeit tatsächlich eine Rolle spielen. Wer in einer Kurve zu aggressiv zieht, riskiert einen Strömungsabriss. Dadurch bekommen Flugmanöver etwas mehr Gewicht, ohne dass das Spiel seinen zugänglichen Arcade-Charakter verliert.

Ace Combat 8: Wings of Theve

Das ist eine gelungene Weiterentwicklung. Ace Combat 8 möchte keine Simulation sein, bei der wir uns zunächst durch komplexe Systeme und realistische Verfahren arbeiten müssen. Stattdessen gelingt der Einstieg auch ohne große Vorkenntnisse. Wer sich intensiver mit dem Flugverhalten beschäftigt, kann trotzdem von einem besseren Verständnis für Geschwindigkeit, Positionierung und Ausweichmanöver profitieren. Die Luftkämpfe bleiben das Herzstück des Spiels. Wir versuchen, uns hinter gegnerische Maschinen zu setzen, behalten Radar und Zielerfassung im Blick und müssen gleichzeitig auf anfliegende Raketen reagieren. Täuschkörper wie Flares und Chaff können dabei den entscheidenden Unterschied machen. Auch die Wolken spielen stärker ins Geschehen hinein: Sie können die Sicht behindern und die Zielerfassung erschweren. Dadurch sind die Wettereffekte nicht bloß hübsche Kulisse, sondern beeinflussen tatsächlich unsere Vorgehensweise.

Zusätzliche taktische Möglichkeiten bietet das überarbeitete Staffelkommando. Wir können unsere Flügelmänner zum Angriff auffordern, sie zur Unterstützung einsetzen oder ihnen andere Aufgaben zuweisen. Das macht die Gefechte etwas abwechslungsreicher, ohne den Spielfluss mit übermäßig komplizierten Befehlen auszubremsen. Auch bei den Missionszielen ist mehr Abwechslung geboten. Neben klassischen Luftkämpfen stehen Bodenangriffe, Angriffe auf Schiffe und Einsätze gegen größere militärische Ziele auf dem Programm. Besonders die Missionen mit gigantischen Fluggeräten und landgestützten Schlachtschiffen bleiben im Gedächtnis. Wenn wir einem mehrere hundert Meter langen Schlachtschiff mit schwerer Bewaffnung gegenüberstehen, wird einmal mehr deutlich, dass sich die Reihe nicht unbedingt an realistischen militärischen Maßstäben orientiert. Hier geht es um spektakuläre Szenen, große Explosionen und das Gefühl, als Pilot einen entscheidenden Beitrag zum Ausgang einer Schlacht zu leisten.

Eine der interessanteren Ergänzungen sind die sogenannten Annihilation Battles. In diesen Einsätzen bewegen wir uns in größeren Kampfgebieten und müssen innerhalb eines Zeitlimits verschiedene Ziele priorisieren. Über festgelegte Rückkehrpunkte können wir Munition auffüllen, Schäden reparieren und unsere Bewaffnung wechseln. Dadurch entsteht mehr Entscheidungsfreiheit als in Missionen, die uns ausschließlich von einem vorgegebenen Ziel zum nächsten führen. Allerdings zeigt sich gerade bei diesen größeren Gefechten auch eine Schwäche. Sind zahlreiche Bodenziele gleichzeitig auf dem Radar, kann die Zielauswahl schnell unübersichtlich werden. Zwischen Fahrzeugen, Gebäuden und anderen Objekten das richtige Ziel zu finden, kostet mitunter wertvolle Zeit. Besonders ärgerlich wird es, wenn wichtige Flugabwehrstellungen oder andere missionskritische Gegner dadurch zu spät ausgeschaltet werden. Dann scheitert ein Einsatz weniger an unseren Flugkünsten als an einer umständlichen Zielauswahl. Auch nicht jede Mission überzeugt gleichermaßen. Einzelne Abschnitte mit weniger wendigen Flugzeugen bremsen den gewohnten Spielfluss deutlich aus. Das kann als willkommene Abwechslung funktionieren, fühlt sich teilweise aber eher wie eine Pflichtübung an. Trotzdem überwiegen die gelungenen Einsätze. Die Mischung aus klassischen Dogfights, taktisch anspruchsvolleren Aufgaben und bewusst überzeichneten Großgefechten hält die Kampagne über weite Strecken interessant.

Flugzeuge, Freischaltungen und Anpassungsmöglichkeiten

Bei der Auswahl der Maschinen macht Ace Combat 8 ebenfalls eine gute Figur. Mehr als 30 Flugzeuge stehen zur Verfügung, darunter bekannte Vertreter wie die F/A-18 und die F-14A. Die Auswahl verteilt sich auf unterschiedliche Flugzeugklassen, darunter Jagdflugzeuge, Angriffsmaschinen, Mehrzweckflugzeuge und Maschinen für die elektronische Kampfführung. Das Freischaltsystem motiviert dazu, weitere Einsätze zu absolvieren. Für erfolgreiche Missionen erhalten wir Military Result Points, die wir in einem verzweigten Technologiebaum für neue Flugzeuge, Waffen und Ausrüstungsteile einsetzen. Damit können wir unsere Möglichkeiten Schritt für Schritt erweitern und die eigene Maschine auf bestimmte Einsatzarten abstimmen.

Ace Combat 8: Wings of TheveAce Combat 8: Wings of Theve

Besonders interessant wird es, wenn später zusätzliche Bewaffnungsoptionen zur Verfügung stehen. Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich sogar zwei spezielle Waffensysteme gleichzeitig ausrüsten. Das erweitert die taktischen Möglichkeiten und gibt uns mehr Freiheit bei der Zusammenstellung unseres Flugzeugs. Auch optisch lässt sich einiges anpassen. Verschiedene Lackierungen und Outfits sorgen für zusätzliche Individualisierung. Das ist kein revolutionäres System, ergänzt den Hangar aber sinnvoll.

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Wolken werden zum spielerischen Faktor

Optisch gehört Ace Combat 8: Wings of Theve zu den überzeugenderen Vertretern der Reihe. Die Unreal Engine 5 ermöglicht detaillierte Umgebungen, aufwendig gestaltete Flugzeuge und beeindruckende Wettereffekte. Besonders die volumetrischen Wolken stechen hervor. Sie bestehen nicht mehr nur aus dekorativen Gebilden am Himmel, sondern erzeugen räumlich wirkende Wetterlandschaften, durch die wir tatsächlich hindurchfliegen.

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Regen, Nebel und Blitze tragen zusätzlich zur Atmosphäre bei. Je nach Wetterlage verändert sich die Sicht, und Wolken können Luftkämpfe erheblich beeinflussen. Das sorgt dafür, dass manche Einsätze nicht nur aufgrund ihrer Gegner, sondern auch wegen der Umgebungsbedingungen eine Herausforderung darstellen. Auch die Flugzeuge selbst sind ein Blickfang. Reflexionen auf den Oberflächen, Details an den Cockpits und die Effekte bei Beschädigungen und Explosionen tragen zur gelungenen Inszenierung bei. Zusammen mit den weitläufigen Umgebungen entsteht immer wieder das Gefühl, Teil eines großen Actionfilms zu sein.

Sound und Musik: Passend zum großen Kino

Die akustische Inszenierung trägt wesentlich zum Spielgefühl bei. Triebwerksgeräusche, Raketenstarts und Explosionen unterstreichen die Wucht der Gefechte. Der Funkverkehr sorgt gleichzeitig dafür, dass wir auch während hektischer Luftkämpfe über Missionsziele und die Lage der eigenen Staffel informiert bleiben. Die Dialoge zwischen den Piloten sind ein wichtiger Bestandteil der Kampagne. Sie verleihen den Figuren Persönlichkeit und sorgen dafür, dass wir die Ereignisse nicht ausschließlich durch Missionsziele und Zwischensequenzen wahrnehmen. Allerdings ist die Menge an Gesprächen Geschmackssache. Wer vor allem wegen der Flugkämpfe spielt, könnte sich an manchen Stellen weniger Dialog und mehr unmittelbare Action wünschen. Auch die musikalische Untermalung passt grundsätzlich zum bombastischen Charakter der Reihe. Weniger gelungen ist, dass sich die Lautstärke der Musik laut dem bereitgestellten Testbericht nicht bequem während einer laufenden Mission anpassen lässt. Wer einzelne Stücke oder die Musik insgesamt leiser stellen möchte, muss dafür ins Hauptmenü zurückkehren. Das ist kein gravierender Fehler, aber eine unnötige Einschränkung im Komfort.

Ace Combat 8: Wings of Theve

CPU
Ryzen 7 7800X3D
GPU
RTX 5070 Ti
RAM
32GB DDR5 6000 MHz CL30
Mainboard
ASUS ROG STRIX B650E-F GAMING WIFI
SSD
4TB Samsung Evo Pro NVMe
OS
Windows 11
Monitor
ASUS ROG Swift PG32UCDMZ 32 Zoll 4K QD-OLED
Auflösung
2160p

Leichter Einstieg, kleine Stolpersteine

Die grundlegende Steuerung bleibt zugänglich. Auch wer bislang wenig Erfahrung mit Flugkampfspielen gesammelt hat, kann sich relativ schnell in die Gefechte einfinden. Gleichzeitig bieten das verfeinerte Flugmodell und die Bedeutung von Geschwindigkeit und Positionierung genügend Möglichkeiten, sich mit der Steuerung intensiver auseinanderzusetzen. Nicht jede Interaktion profitiert allerdings von den filmischen Ambitionen des Spiels. In manchen Zwischensequenzen müssen wir Knöpfe drücken, um Dialoge voranzutreiben oder einfache Handlungen auszuführen. Das soll vermutlich die Nähe zur Spielfigur erhöhen, wirkt aber teilweise unnötig umständlich. Ähnliches gilt für einzelne Dialogentscheidungen, bei denen wir über die Richtungstasten antworten. Zwar können solche Momente die Beziehung zu den Staffelmitgliedern beeinflussen, doch nicht jede Entscheidung fühlt sich wirklich bedeutsam an. Die Idee ist nachvollziehbar, die Umsetzung hätte stellenweise etwas zurückhaltender ausfallen dürfen.

Ace Combat 8: Wings of TheveAce Combat 8: Wings of Theve

Multiplayer - Mehr als nur ein zusätzlicher Spielmodus

Mit Ace Combat Online erhält Wings of Theve einen eigenständigen Mehrspielerbereich, der deutlich umfangreicher ausfällt als eine einfache Ergänzung zur Kampagne. Der Online-Modus besitzt eine eigene Progression und separate Speicherdaten. Außerdem unterstützt er plattformübergreifendes Spielen, sodass Piloten unterschiedlicher Systeme gemeinsam antreten können. Ein besonderer Bestandteil ist die Luftwaffenbasis, die bis zu 100 Spieler beherbergen kann. Sie verleiht dem Online-Angebot einen gemeinschaftlicheren Charakter, als man es von einer klassischen Lobby mit anschließendem Matchmaking erwarten würde.

Die eigentlichen Gefechte verteilen sich auf mehrere Modi. Bei Co-Op Assault treten Teams aus jeweils vier Spielern gemeinsam gegen gegnerische Streitkräfte an. Co-Op Warfare ergänzt dieses Konzept um gegnerische Teams sowie computergesteuerte Einheiten zu Land, zu Wasser und in der Luft. Dadurch entstehen Gefechte, in denen nicht ausschließlich der direkte Luftkampf zählt. Zusätzlich gibt es zeitlich begrenzte Veranstaltungen, darunter Team-Deathmatch mit vier gegen vier Spielern und einen Jeder-gegen-jeden-Modus mit acht Piloten. Spezielle Missionen wie Scramble und Emergency Sortie ergänzen das Angebot. Letztere schicken mehrere Spieler gemeinsam gegen besonders große und gefährliche Gegner aus der Seriengeschichte ins Gefecht.

Auf dem Papier ist das ein erfreulich umfangreiches Paket. Der Mehrspielerbereich bietet unterschiedliche Ansätze, spricht sowohl kooperative Spieler als auch Fans direkter Luftkämpfe an und kann die Lebensdauer des Spiels deutlich verlängern. Wie gut sich Matchmaking, Serverstabilität und langfristige Balance im Alltag schlagen, lässt sich nur in Zukunft wirklich zuverlässig sagen. Hier bleibt abzuwarten, womit Bandai Namco in Zukunft in Form von Patches und DLCs aufwarten wird.

Ace Combat 8: Wings of Theve
90
🔥Atemberaubend

Ace Combat 8: Wings of Theve

Publisher: Bandai Namco Entertainment • Developer: Project Wingman • 15.3.2024
Grafik95%
Gameplay95%
Inhalt85%
Preis / Leistung85%

Positives

  • +Spürbar verbessertes Flugmodell mit mehr Gewicht und Momentum
  • +Spektakuläre Luftkämpfe und abwechslungsreiche Missionsziele
  • +Beeindruckende Wolken- und Wettereffekte mit spielerischem Einfluss
  • +Große Auswahl an Flugzeugen und motivierendes Freischaltsystem
  • +Umfangreicher Mehrspielerbereich mit Crossplay und kooperativen Modi
  • +Gelungene Inszenierung und eine zugängliche Steuerung

Negatives

  • -Handlung und Dialoge übertreiben es stellenweise
  • -Unübersichtliche Zielauswahl in großen Gefechten
  • -Einzelne Missionen bremsen den Spielfluss aus
  • -Manche interaktiven Zwischensequenzen wirken unnötig umständlich

Fazit

Ace Combat 8: Wings of Theve versteht, was die Serie seit Jahren auszeichnet. Die Kombination aus zugänglicher Flugsteuerung, intensiven Dogfights und spektakulären Großgefechten funktioniert auch im achten Hauptteil hervorragend. Das überarbeitete Flugmodell verleiht den Maschinen mehr Gewicht, während die dynamischen Wolken und Wettereffekte nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch das Gameplay bereichern. Dazu kommen eine abwechslungsreiche Kampagne, ein motivierendes Freischaltsystem und ein Mehrspielerangebot, das deutlich mehr als eine kleine Dreingabe verspricht. Gerade die Mischung aus klassischen Luftkämpfen und größeren Einsätzen mit freierer Zielauswahl sorgt für einige der stärksten Momente des Spiels. Ganz ohne Schwächen kommt die Rückkehr allerdings nicht aus. Die Geschichte verliert sich gelegentlich in übertriebenem Pathos, die Zielauswahl kann in größeren Gefechten nerven und manche Missionen bremsen den Spielfluss unnötig aus. Unterm Strich ist Ace Combat 8: Wings of Theve eine überzeugende Weiterentwicklung der Reihe. Wer rasante Luftkämpfe, moderne Kampfjets und eine bewusst überzeichnete Militärgeschichte mag, bekommt ein starkes Gesamtpaket.

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