Starship Troopers: Extermination Year 2
Review
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Starship Troopers: Extermination Year 2

Pubisher: Offworld Industries • Developer: Offworld Industries • Release: 26.04.2024
* Das Spiel wurde uns für das Review vom Publisher zur Verfügung gestellt
Starship Troopers: Extermination kehrt weiterhin mit seinen chaotischen, kooperativen Multiplayer-Schlachten ins Starship-Troopers-Universum zurück und hat sich durch viele Patches und Updates seit dem Release deutlich weiterentwickelt — sowohl spielerisch als auch technisch. Ob sich der Einsatz für die United Citizen Federation lohnt, erfährst du in diesem Review.

Stabilität & Performance

Einer der größten Kritikpunkte im ursprünglichen Review vom April 2024 betraf die technische Verfassung von Starship Troopers: Extermination, insbesondere auf Konsolen. Performance-Einbrüche, Abstürze und visuelle Fehler trübten damals das Spielerlebnis deutlich. Genau an diesen Schwächen hat Offworld Industries in den darauffolgenden Monaten intensiv gearbeitet. Über mehrere große Updates hinweg wurde die Performance spürbar stabilisiert, sowohl auf der Xbox Series X als auch auf der PlayStation 5.

Bereits frühere Patches verbesserten das Rendering, reduzierten Framerate-Drops beim Match-Start und optimierten Partikel- und Explosionseffekte, die zuvor häufig für kurze Ruckler sorgten. Spätere Updates konzentrierten sich zusätzlich auf Server-Stabilität und Matchmaking, wodurch Verbindungsabbrüche und inkonsistente Spielerlebnisse deutlich seltener auftreten. Auch die allgemeine Absturzrate wurde sichtbar gesenkt. Zwar erreicht das Spiel noch immer nicht die technische Politur eines vollwertigen AAA-Shooters, doch der Unterschied zum Launch-Zustand ist klar spürbar. Starship Troopers: Extermination spielt sich heute insgesamt deutlich runder und zuverlässiger als noch im Frühjahr 2024.

Neue Inhalte und Gameplay-Erweiterungen

Neben technischen Verbesserungen wurde das Spiel auch inhaltlich kontinuierlich erweitert. Besonders auffällig ist die Einführung dynamischer Umgebungen. Tag- und Nachtwechsel sowie unterschiedliche Wettereffekte wie Sand- oder Schneestürme sorgen nicht nur für mehr Atmosphäre, sondern beeinflussen auch das taktische Vorgehen im Einsatz. Sichtverhältnisse ändern sich, Verteidigungsanlagen müssen angepasst werden und selbst bekannte Missionen fühlen sich durch diese Systeme frischer an als zuvor.

Darüber hinaus wurde das Missionsdesign erweitert. Mit neuen Spielmodi wie „Critical Strike“ verlässt das Spiel stellenweise das reine Horde-Prinzip und setzt stärker auf klar definierte Missionsziele und strukturierte Einsatzphasen. Diese Abwechslung sorgt dafür, dass sich Matches weniger gleichförmig anfühlen und auch erfahrene Spieler neue Herausforderungen finden.

Auch auf Gegnerseite wurde nachgelegt. Neue Bug-Varianten und sogenannte Bug-Generäle erweitern das ohnehin schon umfangreiche Bestiarium. Diese Gegner bringen neue Angriffsmuster und Fähigkeiten mit sich, die das Team zwingen, seine Strategien anzupassen. Besonders in späteren Phasen eines Matches erhöhen diese neuen Gegnertypen den Druck spürbar und verhindern, dass sich feste Routinen zu sehr einschleifen.

Bildergalerie

Ein weiterer wichtiger Schritt war die Überarbeitung des Spawn-Systems. Mit der Einführung eines sogenannten Director-Systems werden Bug-Wellen nun dynamischer und situationsabhängiger generiert. Dadurch wirken Angriffe weniger willkürlich und besser an den Fortschritt des Teams angepasst. Das Ergebnis sind fairere, aber zugleich spannendere Gefechte, die sich stärker anfühlen wie ein bewusst inszenierter Kriegseinsatz und weniger wie ein unkontrolliertes Bug-Chaos.

Was blieb, was wurde verbessert

Am grundlegenden Spielkonzept hat sich erfreulicherweise nichts geändert. Der Basenbau bleibt weiterhin ein zentrales Element von Starship Troopers: Extermination und unterscheidet das Spiel klar von anderen Koop-Shootern. Allerdings wurden viele dieser Systeme im Detail nachjustiert. Verteidigungsstrukturen sind besser ausbalanciert, Ressourcen-Management fühlt sich fairer an und der Spielfluss leidet weniger unter einzelnen Fehlentscheidungen.

Das kooperative Gameplay mit bis zu 16 Spielern bleibt weiterhin die größte Stärke des Titels. In Kombination mit neuen Waffen-Modifikationen, zusätzlichen Perks und variableren Missionsbedingungen ist der Wiederspielwert spürbar gestiegen. Die Schlachten fühlen sich heute taktischer und zugleich kontrollierter an, ohne dabei ihren chaotischen Charakter zu verlieren.

Trotz aller Verbesserungen ist das Spiel jedoch nicht vollkommen frei von Problemen. Auch im aktuellen Zustand treten vereinzelt Bugs auf, etwa kleinere UI-Fehler, Probleme mit Tutorials oder seltene Ungereimtheiten bei der Steuerung. Diese Punkte fallen allerdings deutlich weniger ins Gewicht als noch zum Release und beeinträchtigen das Gesamtbild nicht mehr dauerhaft.

Starship Troopers: Extermination – April 2024 vs. 2026

BereichStand April 2024Stand 2026
Technische StabilitätHäufige Abstürze, Performance-Einbrüche, GrafikfehlerDeutlich stabiler, Abstürze selten, konstante Performance
Performance (Xbox Series X)Framerate-Drops bei großen Bug-Wellen und EffektenSpürbar flüssiger, optimierte Effekte und besseres Rendering
Grafik & PräsentationFunktional, aber kein AAA-NiveauVerbesserte Atmosphäre durch Wetter- und Tageszeiten
Gameplay-GrundlagenSolides Koop-FPS mit starkem Fokus auf BasenbauUnverändert stark, besser ausbalanciert und flüssiger
BasenbauInteressant, aber teils unübersichtlichVerfeinert, besser erklärt und sinnvoller integriert
Gegner-KI & SpawnsTeils chaotisch und unfair wirkendDynamisches Director-System sorgt für fairere Gefechte
Gegner-VielfaltSolide Auswahl klassischer Bug-TypenZusätzliche Bug-Varianten und anspruchsvollere Gegner
Missionen & ModiFokus auf Horde-GameplayNeue Missionsarten und mehr strukturelle Abwechslung
WiederspielwertStark vom Koop-Faktor abhängigDeutlich erhöht durch Inhalte, Variationen und Systeme
GesamteindruckGutes Spiel mit deutlichen StartproblemenRundes Koop-Erlebnis mit klaren Fortschritten
Starship Troopers: Extermination Year 2

Zusammenfassung

Präsentation (Grafik)
90%
Gameplay
85%
Inhalt
80%
Preis / Leistung
85%

Fazit

Starship Troopers: Extermination hat seit dem ursprünglichen Release im April 2024 einen spürbaren Reifeprozess durchlaufen. Während das Spiel damals vor allem durch seine Atmosphäre, den ungewöhnlichen Basenbau und das chaotische 16-Spieler-Koop-Gameplay überzeugte, jedoch technisch noch deutlich schwächelte, präsentiert es sich heute in einem wesentlich stabileren und runderen Zustand. Die größten Fortschritte wurden im Bereich Performance und Stabilität erzielt. Auch inhaltlich hat Offworld Industries nachgelegt. Neue Missionsvarianten, zusätzliche Gegnertypen sowie dynamische Wetter- und Tageszeiten sorgen für mehr Abwechslung und Atmosphäre. Unterm Strich ist Starship Troopers: Extermination heute deutlich näher an dem Spiel, das man sich bereits zum Release erhofft hatte. Fans des Films und Koop-Shooter-Spieler erhalten mittlerweile ein solides und stetig wachsendes Gesamtpaket.
85%
PC Steam
Zum Angebot *
Pro
+
Intensives 16-Spieler-Koop-Gameplay
+
Riesige Schwärme von Bugs sorgen für Adrenalin
+
Authentische Atmosphäre aus dem Starship Troopers-Universum
+
Singleplayer-Modus mit Casper Van Dien aka John Rico
+
Basenbau als abwechslungsreiches und taktisches Element
+
Chaotische Massenschlachten
+
Erweiterte Gegnerauswahl und smarteres Spawn-System erhöhen Spannung
+
Neue Missionstypen und Modifikationen steigern Wiederspielwert
+
Kontinuierlicher Support durch Offworld Industries
Contra
-
Technisch immer noch nicht auf AAA-Niveau
-
Vereinzelt kleinere Bugs und UI-Probleme vorhanden
-
Solo-Spieler bekommen weniger geboten als Koop-Teams
-
Gameplay-Loop bleibt langfristig relativ repetitiv
-
Präsentation und Animationen teilweise noch etwas steif
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